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Willkommen bei LostSea
Das Spiel
Lostsea handelt von einem Mysterium und vom Überleben auf einer Bohrinsel die von der Aussenwelt abgeschnitten ist. Es spielt in den 1980er, der Osten und Westen befinden sich im kalte Krieg, es gibt noch keine Handys und meistens läuft gute Musik!
Herauszufinden, was genau mit der Lostsea vor sich geht liegt, darum geht es bei diesem Spiel. Es gibt eine Übersicht der Charaktere. Bitte trägt doch Euren Charakter dort auch ein. Falls Du dich fragst wo die Szenen spielen, gibt es hier eine Übersicht der Räume Räume.
Viel Spaß!
Die Ölbohrplatform Lostsea

Willkommen auf der Lostsea. Diese Bohrplatform ist eine Halbtaucherbohrinsel die 1976 in Norwegen gebaut wurde und dann zu ihrem Einsatzort nördlich von Schottland geschleppt wurde. Die Besatzung einer solchen Platform besteht aus ca. 200 Leuten (d.h. nicht das wir so viele Charactere haben).
Eine Halbtaucherbohrinsel (engl. Semi-Submersible Rig) ist eine mobile Offshore-Bohrplattform, die durch teilweise geflutete Pontons unter der Wasseroberfläche stabilisiert wird. Diese Konstruktion reduziert die Bewegung durch Wellen und Wind, indem sie tief im Wasser „verankert“ ist, während der Hauptkörper mit den Bohranlagen und Unterkünften über der Oberfläche bleibt. Halbtaucher sind besonders für tiefere Gewässer geeignet, da sie weniger anfällig für Seegang sind als herkömmliche Bohrinseln und durch dynamische Positionierung oder Ankerketten an Ort und Stelle gehalten werden. Sie kombinieren Mobilität mit Robustheit und werden oft für Exploration und Förderung in rauen Seegebieten eingesetzt.
Nördlich von Schottland, vor allem in der Nordsee, liegen einige der wichtigsten Öl- und Gasfelder Europas, darunter das Brent-Feld, Ninian, Piper und Clair. Diese Region ist seit den 1970er-Jahren ein zentraler Standort für die Offshore-Förderung, wobei die Felder oft unter extremen Wetterbedingungen und in Wassertiefen von bis zu 200 Metern betrieben werden. Die Förderung hier ist technisch anspruchsvoll, da die Lagerstätten tief unter dem Meeresboden liegen und die Infrastruktur den harten Nordsee-Bedingungen standhalten muss.
Organigram
Management
Die Leitung der Platform hat der Offshore Installation Manger inne. Unser aller Sigur.

Der Offshore Installation Manager (OIM) ist der höchste Verantwortliche auf einer Bohrinsel und trägt die Gesamtverantwortung für Betrieb, Sicherheit und Personal. Er koordiniert alle Abteilungen – von Bohrcrew über Wartung bis hin zu Logistik und Unterkünften – und stellt sicher, dass alle Abläufe den gesetzlichen, technischen und unternehmensinternen Vorgaben entsprechen. Der OIM trifft Entscheidungen in Echtzeit, besonders bei Notfällen wie Bränden, Ölunfällen oder medizinischen Notlagen, und ist die Schnittstelle zwischen der Plattform und der Unternehmenszentrale oder Behörden. Seine Rolle erfordert nicht nur technisches Know-how, sondern auch Führungsstärke, Krisenmanagement und die Fähigkeit, unter extremem Druck die Übersicht zu behalten.

Ingrid berichtet für das Küchenteam an Sigur, Björn für die Driller und Knud für die Wissenschaftler. Für die restliche Abteilungen ist Sigur direkt verantwortlich.
Die Driller
Die Driller auf einer Bohrinsel sind für den reibungslosen Ablauf des Bohrbetriebs verantwortlich: Sie steuern die Bohranlage, überwachen den Bohrfortschritt und stellen sicher, dass die Bohrung präzise und sicher in die gewünschte Tiefe und Richtung vorangetrieben wird. Sie arbeiten eng mit dem Toolpusher (Bohrmeister) zusammen, bedienen die komplexe Technik wie Drehgestänge, Pumpen und Zirkulationssysteme und reagieren auf geologische oder technische Herausforderungen – etwa bei plötzlichen Druckänderungen oder Gestängestörungen. Zudem sind sie für die Wartung der Ausrüstung, die Einhaltung der Sicherheitsprotokolle und die Dokumentation der Bohrparameter zuständig, um Unfälle oder kostspielige Verzögerungen zu vermeiden.
Die Driller sind nocheinmal in zwei Gruppen unterteilt. Liva und Otso berichten an Björn.
Driller Team Liva
Driller Team Otso
Küchenteam
Das Küchenteam auf einer Bohrplattform sorgt rund um die Uhr für die Verpflegung der Crew – eine anspruchsvolle Aufgabe, da die Arbeitsschichten oft 12 Stunden oder länger dauern und die Mitarbeiter unter extremen Bedingungen körperlich und mental gefordert sind. Sie planen, bereiten und servieren mehrere Mahlzeiten täglich, berücksichtigen dabei internationale Vorlieben (da die Crew oft aus verschiedenen Ländern stammt) und achten auf ausgewogene, energiereiche Ernährung. Zudem verwalten sie die Vorräte, die per Helikopter oder Schiff angeliefert werden, halten die Hygienestandards unter den beenigten Platzverhältnissen ein und sind oft auch für die moralische Unterstützung der Mannschaft zuständig – eine warme Mahlzeit und ein freundliches Gespräch können den Unterschied in der Stimmung an Bord machen.